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MPU-Beratung – Vorbereitung auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung - Kornelia Freche – Hilfe bei herausfordernden Lebenssituationen

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Viele Menschen erleben die Ankündigung einer MPU als verunsichernd und belastend. Vielleicht fragen Sie sich, was genau auf Sie zukommt, ob Ihre Veränderungen ausreichen werden und wie Sie Ihre Vorgeschichte gegenüber der Gutachterin oder dem Gutachter darstellen können.

In der MPU-Beratung unterstütze ich Sie dabei, Ihre Vorgeschichte ehrlich aufzuarbeiten, Ihr aktuelles Verhalten zu überprüfen und sich strukturiert auf die Untersuchung vorzubereiten. Ziel ist, dass Sie mit mehr Klarheit, innerer Stabilität und einem stimmigen Veränderungsweg in die MPU gehen.
Die Vorbereitung auf die MPU ist sinnvoll, wenn Sie sich mit Ihrer Situation ernsthaft auseinandersetzen und Ihre Chancen auf ein positives Gutachten verbessern möchten. Typische Anlässe sind zum Beispiel:
  • Alkoholdelikte im Straßenverkehr (z. B. Fahren mit erhöhter oder hoher Promillezahl)
  • Drogendelikte im Straßenverkehr
  • Wiederholte Verkehrsverstöße, Punkte und Fahrverbote
  • Fahrten unter Einfluss von Medikamenten oder Mischkonsum
  • Unsicherheit, ob die bisherige Verhaltensänderung „ausreichend“ ist
Gemeinsam schauen wir, wo Sie aktuell stehen und welche Schritte für eine glaubwürdige, stabile Veränderung noch nötig sind.
Symbolbild Auto im Straßenverkehr
In der MPU-Beratung geht es nicht darum, etwas auswendig zu lernen, sondern Ihre persönliche Geschichte nachvollziehbar und ehrlich zu entwickeln. Mögliche Inhalte sind:
  • Rekonstruktion der Vorgeschichte: Was ist genau passiert? Welche Entwicklung hat dazu geführt?
  • Einordnung von Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenkonsum in Ihren Alltag
  • Analyse von Motiven: Welche Funktion hatte der Konsum oder das riskante Verhalten für Sie?
  • Erkennen typischer Risikosituationen und Auslöser
  • Abgrenzung zwischen „äußerem Druck“ und innerer Veränderungsbereitschaft
Sie gewinnen ein klareres Bild davon, wie die Gutachterin oder der Gutachter Ihre Situation einschätzen könnte – und was Sie dazu beitragen können, dass Ihr Weg stimmig und glaubwürdig dargestellt wird.
Für ein positives MPU-Ergebnis reicht es nicht, nur die Vergangenheit zu erklären – entscheidend ist, was Sie konkret verändert haben und wie Sie Rückfällen vorbeugen. In der Beratung entwickeln wir unter anderem:
  • klare Regeln für den Umgang mit Alkohol, Medikamenten oder anderen Substanzen
  • konkrete Grenzen (z. B. „Ich fahre nur nüchtern“ – und wie Sie das praktisch umsetzen)
  • Strategien für Feier- und Stresssituationen, in denen früher Konsum oder riskantes Verhalten auftrat
  • Alternativen zum Fahren, wenn Sie nicht mehr fahrtauglich sind
  • Unterstützende Strukturen, z. B. vertrauensvolle Personen oder Hilfsangebote
So entsteht ein tragfähiger Alltag, der nicht nur in der MPU gut klingt, sondern sich für Sie stimmig anfühlt und im Leben umsetzbar ist.
Gutachterinnen und Gutachter achten sehr darauf, ob eine echte innere Auseinandersetzung stattgefunden hat. In der MPU-Beratung haben Sie Raum, um:
  • Ihr Verhalten und die Folgen für sich selbst und andere ehrlich zu betrachten
  • Schuldgefühle, Scham oder Wut zu sortieren
  • zwischen Ausreden und nachvollziehbaren Erklärungen zu unterscheiden
  • Verantwortung für Ihre Entscheidungen zu übernehmen – ohne sich dauerhaft abzuwerten
  • Ihren persönlichen Lern- und Veränderungsweg in Worte zu fassen
Ich begleite Sie wertschätzend und klar, damit Sie in der MPU authentisch, reflektiert und innerlich gefestigt auftreten können.
Die Dauer der MPU-Beratung richtet sich nach Ihrer Ausgangssituation, der Art der Fragestellung (z. B. Alkohol, Drogen, Punkte) und dem Zeitpunkt bis zur Untersuchung. Häufig bewährt sich ein fester Rahmen mit mehreren Terminen im Abstand von ein bis zwei Wochen.

Je nach Thema kann eine Kombination mit Suchtberatung sinnvoll sein, um Konsumverhalten nachhaltig zu verändern und Rückfällen vorzubeugen.

Konkrete Informationen zu Honorar, Setting und organisatorischen Fragen finden Sie auf der Seite Ablauf & Kosten. In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, welcher Umfang für Ihre Situation passend ist.
Je früher Sie mit der Vorbereitung auf die MPU beginnen, desto mehr Zeit haben Sie, Veränderungen im Alltag auszuprobieren und sicher zu verankern. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Sie stehen, welche Fragen Sie mitbringen und wie die weitere Begleitung aussehen kann.

Wenn Sie möchten, können wir besprechen, wie sich MPU-Beratung mit Suchtberatung oder anderen Angeboten sinnvoll verbinden lässt. Mir ist wichtig, dass der Weg zu Ihnen und Ihrer Lebenssituation passt.
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